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Heizen mit der Sonne – Wann wenn nicht jetzt?

Die Heizölpreise jagen von Rekord zu Rekord und auch die Euro-Krise lässt viele Hausbesitzer über inflationssichere Investitionen ins eigene Haus nachdenken. Eine der effektivsten Anlagemöglichkeiten wird dabei oft noch übersehen - die Solarheizung.

Die kontroversen Diskussionen um die solare Stromerzeugung und die Kürzungen der Zuschüsse haben viele Bauherren verunsichert. Kein Wunder also, dass sich der allgemeine Glauben hält, auch Solarheizungen würden schlecht gefördert. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall: Die Solarheizungs-Förderungen sind auf einem Höchststand. „Die Fördermittel für Solarheizungen wurden in diesem Jahr von der Bundesregierung befristet bis Jahresende 2011 erhöht“, so Jörg Buschbeck, Vorstandsvorsitzender der BUSO Bund Solardach eG. Unentschlossene haben also noch bis zum 30.12.2011 Zeit, einen Antrag auf Förderung zu stellen und damit noch die vollen Fördersätze in Anspruch zu nehmen.

Doch nicht nur attraktive Förderungen sprechen für das umweltfreundliche „Heizen mit der Sonne“, sondern auch die hohen Einsparpotentiale und die krisenfreie Geldanlage.

So werden im Durchschnitt rund 85% des Energiebedarfs eines Einfamilienhauses für Warmwasser und Heizung benötigt. Eine moderne Solarheizung kann im normal gedämmten Altbau bis ca. 50% und in perfekt gedämmten Gebäuden bis zu zwei Drittel des Restenergiebedarfes abdecken. Vor diesem Hintergrund trägt solares Heizen dazu bei, den Energieverbrauch deutlich zu senken und damit Kosten zu sparen. Moderne Solarheizungen reduzieren den Heizenergieverbrauch dabei nicht nur, wenn die Sonne scheint. Vielmehr beziehen ganzheitliche solare Heizungskonzepte heute eine Reihe von weiteren Einsparpotentialen mit ein: eine effiziente Gebäudeisolierung, eine kontrollierte Wohnraumlüftung, Duschwarmwassererzeugung und die Minimierung von Wärmeverlusten am Speicherkessel. So kann jeder nicht nur die persönlichen Heizkosten enorm senken, sondern gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Ob Eurokrise, Inflation oder Explosion der Heizölpreise – solares Heizen ist eine Investition in eine krisensichere Zukunft, denn die Einsparungen sind garantiert.

Allgemeine und unverbindliche Beratungen, nähere Informationen zu Fördermöglichkeiten und die individuell auf Ihren Bedarf zugeschnittene Solarheizung erhalten Sie von Ihrem BUSO-Regionalpartner. Informieren Sie sich hierzu auf www.buso.de.

Eine Produktübersicht über die förderbaren Anlagentypen sowie eine genaue Beschreibung des Antragsverfahrens erhalten Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter www.bafa.de.

 

Auszug aus dem aktuellen Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien (2011):

Auszug aus dem Marktanreizprogramm

2011 1)

2012

Solaranlage 2)
zur komb. Warmwasserbereitung und Raumheizung

120 €/m² Kollektorfläche

90 €/m² Kollektorfläche

Pelletkessel 3)
mit neu errichtetem Pufferspeicher          

36 €/kW, mind. 2500 €

Scheitholzvergaserkessel 4)

Pauschal 1000 €

Sole/Wasser-Wärmepumpe
elektrisch betrieben, JAZ 3,8

Nennwärmeleistung
<10 kW:
pauschal 2400€
>10 kW 20 kW: 2400 € + 120 € je kW

Luft/Wasser-Wärmepumpe
elektrisch betrieben, JAZ 3,5

Nennwärmeleistung
20 kW: pauschal 900€
> 20 kW: pauschal 1200 €             

Kesseltauschbonus 5)

600 €

500 €

Kombinationsbonus 6)

600 €

500 €

Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, www.bafa.de, Stand Juli 2011

 

1) Stichtag 30.12.2011 – Tag des Antragseingangs, Anträge können nach Inbetriebnahme der Anlage gestellt werden

2) Mindestvoraussetzung Flachkollektoren: Bruttokollektorfläche ≥ 9 m², Puffervolumen mindestens 40 l/m²
Mindestvoraussetzung Röhrenkollektoren: Bruttokollektorfläche ≥ 7 m², Puffervolumen mindestens 50 l/m²
Zudem werden besonders effiziente Solarkollektorpumpen mit 50 € je Pumpe gefördert.

3) Nennwärmeleistung 5-100 kW, Puffervolumen mindestens 30 l/kW

4) Nennwärmeleistung 5-100 kW, Puffervolumen mindestens 55 l/kW
Es sind nur besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel förderfähig (staubförmige Emission ≤ 15 mg/m³)

5) Wenn ein Heizkessel ohne Brennwerttechnik durch einen Öl- oder Gas-Brennwertkessel im Zuge der Realisierung einer förderfähigen Solaranlage (Basisförderung) ersetzt wird.

6) Bei gleichzeitiger Errichtung einer förderfähigen Solaranlage (Basisförderung) in Kombination mit eine förderfähigem Pelletkessel, Scheitholzvergaserkessel oder einer förderfähigen Wärmepumpe

 


Kontakte

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