
Familie Sonnenschein* hat sich mit den Nachbarn unterhalten und deren Hausinstallateur hat behauptet, dass sie nur durch einen neuen Heizkessel bis zu 40% Heizkosten einsparen. Könnte das auch für Familie Sonnenschein zutreffen?
Ja, unter bestimmten Umständen ist das möglich. Stellen wir uns vor, unsere Familie Sonnenschein hat ihr Haus gut dämmen lassen. Sie betreibt allerdings ihren ungeregelten Konstanttemperatur-Gaskessel schon seit 30 Jahren. Jetzt soll etwas getan werden und der alte Kessel wird gegen ein modernes Brennwertgerät getauscht. Bei diesem Tausch von „uralt“ auf „modern“ sind 40 % Einsparung auf jeden Fall möglich. Doch Vorsicht, handelt es sich hingegen um einen moderneren, „nur“ 15 Jahre alten Niedrigtemperatur-Kessel, der gegen ein Öl-Brennwertgerät getauscht wird, bringt das nur noch rund 10% Einsparung; bei einem Wechsel auf Gasbrennwerttechnik wären es rund 15%. Sie sehen also, auch hier ist eine genaue Betrachtung des Einzelfalls nötig, um verlässliche Prognosen abzugeben. In der wirtschaftlichen Zusammenfassung lässt sich feststellen, dass beim Kesseltausch mit einem Investitionsaufwand von durchschnittlich 28 Euro** pro Liter jährliche Heizöleinsparung zu rechnen ist.
*Unsere Beispielfamilie: Mutter, Vater und Sohn Sonnenschein wohnen in ihrem 30 Jahre alten und altbautypisch gedämmten Einfamilienhaus (130 Quadratmeter Wohnfläche), verbrauchen ca. 150 Liter Duschwasser und betreiben ihre Wärmeversorgung mit einem 15 Jahre alter Ölkessel (ca. 2.500 Liter Heizölverbrauch pro Jahr).
**Typische durchschnittliche Kosten und Nutzen. Angaben nach internen Umfragen zu Praxiserfahrungen eigener regionaler Fachbetriebe in Abgleich mit verschiedenen externen Untersuchungen.



