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Eine (denkmal-)technische Herausforderung

BUSO-Solardach senkt Heizkosten

Das Vorhaben von Franz Schiffer aus Idstein muss allen Beteiligten am Anfang etwas verrückt vorgekommen sein. Das denkmalgeschützte Haus in Idstein sollte nach den Vorstellungen von Franz Schiffer und entsprechend der Planungen der Firma John aus Heistenbach ein äußerst anspruchsvolles gesamtenergetisches Konzept erhalten. Die Hauptrollen gingen dabei an Sonne und Holz. Zu integrieren waren dabei ein 24 Quadratmeter große Solardach, ein Holzvergaserkessel sowie zwei Kachelöfen. Zentrale des ganzen Systems ist der Pufferspeicher und die entsprechende Regelungstechnik, die die insgesamt vier Wärmequellen zuverlässig steuert. Das war aber nur die technische Seite des Projektes, denn auch die Denkmalschutzbehörde hatte bei der Sanierung des alten Fachwerkgebäudes ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Ein Projekt also, das in jeder Hinsicht eine (denkmal-)technische Herausforderung darstellt. Doch alle Seiten gaben ihr Bestens und das Projekt konnte trotz aller Schwierigkeiten erfolgreich umgesetzt werden. Wenige Wochen nach der Fertigstellung konstatiert Franz Schiffer: „Die Gesamtanlage läuft bisher einwandfrei und die Solaranlage liefert trotz der kalten Witterung bereits einen deutlichen Deckungsbeitrag zum Energiebedarf, da sie bereits über 60 Grad bei einer Außentemperatur von 0 Grad erreicht und dabei rund 4 Stunden lang mit einer Umwälzgeschwindigkeit von 350 Litern pro Stunde den Pufferspeicher entsprechend belädt.“ Und auch „für ihre Bereitschaft und den konstruktiven Dialog zur Verwirklichung dieses gesamtenergetischen Konzeptes“ bedankt er sich bei der Denkmalschutzbehörde.