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06.12.2010

Kloster setzt auf Energie von oben

Das Karmelitinnenkloster in Witten setzt bei der  Wärmeversorgung auf Energie von oben, auf Sonnenenergie. Ein Energieeinsparkonzept brachte es ans Licht. Sonnenwärme, großzügig genutzt, bringt die größte Einsparung. Auf 100 Quadratmetern wird jetzt die Wärme der Sonne eingefangen und in zwei großen Pufferspeichern, einem Puffer mit 1520 Litern Inhalt und einem mit 3500 Litern Inhalt, gespeichert. Der vorhandene Ölheizkessel und die nachgeschalteten Heizkreise für die Kirche und die Klostergebäude wurden sinnvoll in das Gesamtsystem integriert. Zum Ende dieses Jahres werden noch die Wohnung des Pfarrers und zwei kleine Mietwohnungen, die bisher über zwei getrennte Gasheizungen versorgt wurden, in das System eingebunden. Dann kann dieser Gasanschluss stillgelegt werden. Die Anlage läuft jetzt seit März 2010 und sorgt dafür, dass die Schwestern mit ihren bescheidenen Eigenmitteln, die sie aus der klostereigenen Hostienbäckerei, aus dem Kerzenverkauf und durch Spenden aufbringen, die enorm gestiegenen Heizkosten bezahlen können und nicht frieren müssen.