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BUSO Solaranlagen Deutschland

Warum der Schnee ins Rutschen kommt

Solaranlage Pueschel im Winter

Am Anfang musste Michael Püschel den Nachbarn oft erklären, warum seine Solaranlage im Winter nach Schneefall so schnell wieder frei war. „Dabei hat das ganz einfach nur mit Physik zu tun“, erklärt der Energieberater aus Bötersen in Niedersachsen. „Der Schnee taut oft schneller ab als beim restlichen Dach, weil das Licht durch den Schnee auf den Kollektor fällt. Dieser erwärmt sich und auf dem Glas darüber entsteht ein dünner Wasserfilm, der den Schnee ins Rutschen bringt.“ Mittlerweile haben auch seine Nachbarn das Prinzip begriffen.
Was sie allerdings immer noch in Erstaunen versetzt, sind die geringen Heizkosten, die Michael Püschel für sein 160 Quadratmeter großes Haus benötigt. Für rund ein Viertel seiner Heizenergie bezahlt nämlich er überhaupt nichts, denn die liefert die Sonne kostenlos. Ein 16,5 Quadratmeter großes BUSO-Solardach (mehr ging wegen der fehlenden Dachfläche nicht) mit der entsprechenden Speicher- und Regelungstechnik sorgt dafür, dass zwischen Mitte April und Anfang Oktober der gesamte Wärmebedarf (Heizung und Warmwasser) durch die Sonne gedeckt wird. Ab Oktober übernimmt dann ein 10 KW Pelletkessel nach und nach einen größeren Anteil der Arbeit. Allerdings ohne dass die Solaranlage gänzlich in der Winterschlaf geht. Gerade in der Übergangszeit aber auch im Winter leistet sie immer noch ihren Beitrag für die Wärmeversorgung des Hauses. Das hat zur Folge, dass Michael Püschel mit 2,5 bis 3 Tonnen Pellets pro Jahr auskommt. Gerade durch seinen Job als Energieberater hat Michael Püschel mittlerweile auch einige seiner Nachbarn von den Vorzügen erneuerbarer Energien überzeugt und sie damit zu echten Energiesparern gemacht.