Einfach mehr im Portmonee!

Bernhard Zimmermann hat seit dem vergangenen Winter rund 1.000 Euro pro Jahr mehr in der Tasche und muss dafür kaum etwas tun. Wie er das geschafft hat, ist eigentlich ganz einfach. Er hat sich seine Ausgaben angesehen und festgestellt, dass er für die Beheizung seines Hauses eine stattliche Summe an seinen Energieversorger überweisen muss. Seine Nachtspeicheröfen und auch seine Warmwasserbereitung für Dusche und Badewanne verbrauchten jede Menge Strom. Zusammen mit den regelmäßigen Preiserhöhungen ein echtes Ärgernis. Das muss sich ändern, stand sein Beschluss nach der enthüllenden Bestandsaufnahme fest. Denn, dass es für diese Aufgaben auch preiswertere Alternativen gibt, war ihm schon vor der Recherche nach alternativen Heizkonzepten klar. Die Suche dauerte dann auch nicht allzu lange und da er in Zukunft auf regenerative Energien setzen wollte, fiel seine Wahl auf eine Kombination aus Sonnenwärme und Holzpellets – eine Variante, die auch von vielen Experten favorisiert wird. Die kostenlose Sonnenenergie wird von 19 Quadratmetern BUSO-Kollektoren eingefangen, die sich nahtlos in die Dachfläche seines Wohnhauses einfügen. Hinzu kommt im Keller ein Pelletskessel, der die klimaneutralen Holzpresslinge immer dann verfeuert, wenn die Sonne nicht ausreichend Wärme liefert. Das gesamte Wärmemanagement wird über einen Pufferspeicher und eine intelligente Regelung organisiert. Der Pufferspeicher nimmt die Wärme der beiden Wärmequellen auf und gibt sie bei Bedarf wieder ab. Dabei sorgt eine eingebaute „Vorfahrts-Regel“ dafür, dass der Pelletskessel erst dann anspringt, wenn die Sonnenwärme nicht ausreicht. Der Erfolg der Heizungssanierung kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Die jährliche Stromrechnung für die Nachspeicheröfen in Höhe von rund 1.700 Euro gibt es nicht mehr. Dafür muss Herr Zimmermann für 600 bis 700 Euro Pellets einkaufen. Es bleibt eine Einsparung von mindestens 1.000 Euro. Und das ab jetzt jedes Jahr.


