Ihr Solarexperte vor Ort

 

06.12.2010

Kein Ost-West-Konflikt in Esenrode

Eigentlich, so war der Plan von Herrn Schüler, sollte seine Solaranlage in Richtung Süden weisen. Möglichst viel der kostenlosen Sonnenenergie wollte er zukünftig für die Heizung seines Hauses und die Bereitung von warmem Wasser nutzen. Doch leider wurde ihm ein Strich durch die Rechung gemacht. Sein denkmalgeschütztes Haus, das schon im Jahr 1890 errichtet wurde, durfte aufgrund des Denkmalschutzes nicht mit einer Solaranlage ausgestattet werden. Da traf es sich gut, dass Herr Schüler beharrlich an seinen Plänen festhielt und auch den geeigneten Partner für sein Vorhaben an der Hand hatte. Solarfachmann Martin Kruse schuf mit einer 45 Quadratmeter großen Ost-West-Anlage die Basis für die künftige Energieversorgung des Hauses in Essenrode. In Kombination mit einem Pelletkessel kann das Haus nun komplett CO2-neutral beheizt werden. Mit einer Wandflächenheizung, die unter einem Lehmputz liegt, wurde auch im Innenraum eine intelligente Lösung gefunden, die zudem den Anforderungen des Denkmalschutzes entspricht.